So funktioniert der Rhythmus
Der Zyklus dauert zwei Wochen. Jeden Montag wechselt deine Gruppe zwischen Früh und Spät, Nachtschichten gibt es nicht. Das Wochenende ist frei.
Typische Zeiten sind etwa 6 bis 14 Uhr für die Frühschicht und 14 bis 22 Uhr für die Spätschicht; viele Betriebe verschieben die Übergabe um eine halbe Stunde. Für den Kalender spielt die genaue Uhrzeit keine Rolle, für die Planung mit Kita, Schule oder Verein aber sehr wohl.
Viele merken sich ihre Woche über gerade und ungerade Kalenderwochen. Weil 2026 53 Kalenderwochen hat, kehrt sich diese Regel im Jahr 2027 um: Wer 2026 in ungeraden Wochen Frühschicht hatte, hat sie 2027 in geraden Wochen. Der Kalender rechnet durchgehend weiter und ist davon nicht betroffen.
So findest du deine Gruppe
Wähle einen Tag einer Woche, deren Schicht du kennst, und stelle ein, ob du in dieser Woche Früh- oder Spätschicht hast. Der Kalender rechnet von dort Woche für Woche weiter, auch über den Jahreswechsel hinweg.
Teile den Link mit deiner Gruppe: Wer in derselben Woche dieselbe Schicht hat, sieht denselben Plan.
Vor- und Nachteile
Ohne Nachtschichten und mit freien Wochenenden gilt das 2-Schicht-System als eines der familienfreundlicheren Schichtmodelle. Der Wechsel zwischen Früh und Spät ist für den Schlaf deutlich leichter als ein Wechsel in die Nacht.
In der Spätwoche bleibt wenig Zeit für Abendtermine, und in der Frühwoche beginnt der Tag sehr früh. Viele Paare mit Kindern planen deshalb Woche für Woche im Wechsel, was mit einem gemeinsamen Kalender einfacher wird.
Gut zu wissen
Zwischen dem Ende einer Spätschicht und dem Beginn der nächsten Frühschicht müssen grundsätzlich mindestens elf Stunden liegen (§ 5 ArbZG); Tarifverträge können davon abweichen. Verbindlich ist immer der Plan deines Betriebs.