So funktioniert der Rhythmus
Der Zyklus dauert zehn Tage: zwei Frühschichten, zwei Spätschichten, zwei Nachtschichten und vier freie Tage. Die fünf Gruppen beginnen jeweils zwei Tage versetzt, sodass jeden Tag drei Gruppen arbeiten und zwei frei haben.
Weil der Zyklus zehn Tage dauert, wandert er durch die Wochentage: Freie Wochenenden kommen in unregelmäßigen Abständen, und der Kalender zeigt dir auf einen Blick, wann das nächste ansteht. Mit acht Stunden pro Schicht ergibt das im Schnitt knapp 34 Stunden pro Woche. Viele Betriebe gleichen die Differenz zur tariflichen Arbeitszeit mit Einbringschichten aus, die in diesem Kalender nicht enthalten sind.
Es gibt viele Varianten des 5-Schicht-Systems, zum Beispiel mit drei gleichen Schichten am Stück oder mit zwölf Stunden langen Schichten. Vergleiche den Kalender deshalb an zwei, drei Tagen mit deinem echten Plan, bevor du Urlaub oder Termine danach planst.
So findest du deine Gruppe
Such in deinem Plan den ersten Tag mit Frühschicht nach den vier freien Tagen und trag ihn oben ein. Die fünf Gruppen arbeiten jeweils zwei Tage versetzt, deshalb unterscheiden sich die Kalender deiner Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gruppen nur durch dieses Datum.
Wenn du den Link teilst, kann jede Person ihr eigenes Datum eintragen und den Kalender ausdrucken.
Vor- und Nachteile
Vier freie Tage nach jedem Zyklus sind der größte Vorteil: Du hast regelmäßig lange Erholungsphasen, auch mitten in der Woche, und kannst Kurzurlaube ohne Urlaubstage planen.
Dafür arbeitest du rechnerisch weniger Stunden, als viele Verträge vorsehen, und Zusatz- oder Einbringschichten können den Rhythmus unterbrechen. Wochenenden und Feiertage sind wie im 4-Schicht-System regelmäßig Arbeitstage.
Ruhezeiten und Nachtarbeit
Auch im 5-Schicht-System gilt grundsätzlich die Ruhezeit von mindestens elf Stunden nach Arbeitsende (§ 5 ArbZG), mit Ausnahmen etwa per Tarifvertrag. Verbindlich sind immer der Schichtplan deines Betriebs und dein Arbeits- oder Tarifvertrag.