So funktioniert der Rhythmus
Ein Zyklus dauert drei Wochen. Jede Gruppe wechselt jeden Montag in die nächste Schicht, das Wochenende ist frei. So ist von Montag bis Freitag jede der drei Schichten mit genau einer Gruppe besetzt.
Weil der Rhythmus an Wochen hängt, bleibt er über den Jahreswechsel stabil. Vorsicht bei Faustregeln nach der Nummer der Kalenderwoche: 2026 hat 53 Kalenderwochen, deshalb verschiebt sich jede solche Zuordnung im Jahr 2027.
Manche Betriebe rotieren rückwärts (Nacht, Spät, Früh) oder arbeiten samstags. In vielen Betrieben beginnt die Nachtschichtwoche schon am Sonntagabend; der Kalender zeigt die Nächte von Montag bis Freitag. Prüfe ihn deshalb an ein paar bekannten Tagen.
So findest du deine Gruppe
Wähle irgendeinen Tag einer Woche, deren Schicht du kennst, zum Beispiel heute, und stelle darunter ein, ob du in dieser Woche Früh-, Spät- oder Nachtschicht hast. Der Kalender richtet die Wochen automatisch am Montag aus und rechnet ohne Unterbrechung ins Jahr 2027 weiter.
Teile den Link mit deiner Gruppe: Alle, die in derselben Woche dieselbe Schicht haben, sehen damit denselben Plan.
Vor- und Nachteile
Die Wochenenden bleiben frei, und eine ganze Woche in derselben Schicht macht den Alltag gut planbar. Termine lassen sich Wochen im Voraus legen, weil sich der Rhythmus nur montags ändert.
Anstrengend ist die Nachtschichtwoche mit fünf Nächten am Stück. Bei vorwärts rotierenden Plänen liegt danach das freie Wochenende, bevor die Frühschichtwoche beginnt, was die Umstellung erleichtert.
Ruhezeiten und Nachtarbeit
Zwischen zwei Schichten müssen grundsätzlich mindestens elf Stunden Ruhezeit liegen (§ 5 ArbZG); in Krankenhäusern, in der Pflege oder per Tarifvertrag sind Ausnahmen möglich. Für regelmäßige Nachtarbeit gelten zusätzliche Schutzregeln, zum Beispiel arbeitsmedizinische Untersuchungen (§ 6 ArbZG).
Verbindlich sind immer der Schichtplan deines Betriebs und dein Arbeits- oder Tarifvertrag.